Von Natalie Dayekh
Ego – Kapitulation – Sehnsucht
Constantin Hochkeppel hatte das Publikum ganz auf seiner Seite. Mit seiner Tanzperformence “Strip your Soul – Sehnsucht bis zur Selbstaufgabe”, gab er seinen Gefühlen eine Form. Und die Form brachte er mit seinem ganzen Körper zum Ausdruck. Seine Arme, seine Beine, sein Kopf und die Musik – sie sprachen alle die gleiche Sprache.
Dass man die “Sehnsucht” in jeglicher Art und Weise darstellen kann, hat Constantin ohne jeden Zweifel durch den Einsatz verschienener musikalischer Elemente bewiesen. Zusammen mit seinem selbstentworfenen Einspann, der einem Monolog nahe kam, zeigte er, dass nicht nur der Tanz, sondern auch sehr viel schauspielerisches Potenzial in ihm ist. Man könnte eine Reihe an Wörtern aufazählen, die in einem hochkamen während man zuschaute. Eine Mischung aus Selbstironie, dramatische Komik und Zynik riefen erstaunen und eben jene Sehnsucht hervor, welche ein grundlegenes Thema der Performance war. Die Sehnsucht nach mehr. Mehr von diesem Stück. Und am Ende dachte ich mir nur eines : Man, ist der ARTig.




