Von Sandra Martelock
Am Freitag, den 01.07.2011, hat sich zur fünften Veranstaltung der Podiumsdiskussion „Berufe am Theater“ eine recht hohe Anzahl an Menschen eingefunden. An diesem Tag ging es um die Berufe Bühnenautor, Dramaturg und Regisseur. Zu Gast bei Dr. Karin Wilcke war der viel begabte René Heinersdorff, der schon als Bühnenautor, Regisseur und Schauspieler gearbeitet hat und das Theater an der Kö betreibt. Viele junge Leute haben sich eingefunden, die Interesse an diesen Berufen haben und Fragen stellen wollten.
Dabei wurden Themen wie der Theaterverlag und die Aufgaben des Dramaturg auf Nachfragen genauer erläutert und die Vorteile eines Germanistikstudiums hinterfragt und benannt. Theaterverlage haben in Deutschland sowohl die Druckrechte wie die Aufführungsrechte inne und können so verteilen, wer welche Stücke aufführen darf. Dabei wurde ebenfalls erläutert, dass man in einem Verlag auch gut im Bereich Rechte und Lizenzen arbeiten kann. Dort liest man viele ausländische Werke, um zu schauen, was zum Verlag passt.
Der Beruf des Dramaturgs wurde näher gebracht: Der Dramaturg unterstützt und widerspricht dem Regisseur. Er sucht Nebeninformationen, die der Regisseur bei der Interpretation der Figuren benutzen kann.
Die Vorteile des Germanistikstudiums wurde von René Heinersdorff in der Interpretation gesehen. In der Germanistik, wie auch in anderen Sprachen, lernt man, wie man Texte auf verschiedene Weise interpretieren kann, was für Berufe am Theater sehr wichtig ist.
Durch das große Interesse des Publikums entstand eine lebhafte Diskussion über unterschiedliche schriftstellerische und interpretatorische Aspekte der Theaterberufe.




