Von Madeleine Schmidt
Fast jedem ist der Salzmannbau im Düsseldorfer Stadtteil Bilk ein Begriff. Doch was steckt hinter und vor allem in ihm? Bereits 1904 beauftragte das Unternehmen Jagenberg AG den berühmten Düsseldorfer Industrie-Architekten Heinrich Salzmann mit dem Neubau einer Fabrik. 1906 war das Fabrikgebäude fertiggestellt und wurde über Jahre hinweg stetig erweitert. 1985 wurde der Gebäudekomplex als Fabrikstandort schließlich aufgegeben. Ab 1988 erfolgte eine sechsjährige Sanierung und Umstrukturierung.
Das Denkmal, das einst eine große Fabrik war und nun den Namen Salzmannbau trägt, wird heute auf vielfältigste Art und Weise genutzt: So befinden sich neben Wohnungen auch Sozial- und Kulturbüros, Künstlerateliers und Veranstaltungsräume wie das Atelier am Eck dort. Das Atelier am Eck steht vor allem für die Ausstellung internationaler Kunst und deren Austausch. So hat man die Möglichkeit die unterschiedlichsten Werke von Gastkünstlerinnen und Künstler aus aller Welt zu betrachten, die zu einem Aufenthalt in der Landeshauptstadt eingeladen wurden sind. Auch die Werke von aus Düsseldorf stammenden Künstlern und Künstlerinnen, die aufgrund von Austauschprojekten der Stadt Düsseldorf in die Partner-Städte, wie Moskau, Chongqing oder Haifa gereist sind, werden hier präsentiert.
ADRESSE
Himmelgeister Straße 107e
40225 Düsseldorf




