| Adresse: | Bilker Sraße 12-14 40213 Düsseldorf |
| Anfahrt Text: | Heinrich-Heine-Allee (Linien U 74, 75, 76, 77, 78, 79); Benrather Straße/ Kasernenstraße (703, 706, 712, 713, 715); Poststraße (704, 709, 719) |
| Website: | http://www.duesseldorf.de/heineinstitut/ |
| Profil: | Was Goethe für Frankfurt und Lasker-Schüler für Wuppertal, könnte für Düsseldorf – im Groben und natürlich nicht kunsthistorisch betrachtet – Heine sein. Fakt ist, dass die aufgezählten Städte jeweils die Heimatorte der genannten Schriftsteller darstellen. Es ist nun über 200 Jahre her, dass die Geburt des vielleicht letzten wahren Romantikers in Düsseldorf stattfinden sollte. Heine-Anhänger pilgern heute auch in seine Geburtsstadt und das nicht ohne Grund. Gefühlsvolle Anregungen zu einem Besuch haben sie sicherlich aus seinem Buch "Ideen. Das Buch Le Grand" geholt, in welchem er schreibt: "Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt, und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Muthe. Ich bin dort geboren und es ist mir, als müsste ich gleich nach Hause gehn. Und wenn ich sage nach Hause gehn, dann meine ich die Bolkerstraße und das Haus, worin ich geboren bin." Neben der Bolkerstraße wird auch gerne die Bilker Straße besucht. Dort befindet sich nämlich das Heinrich-Heine-Institut. Hier werden Heines Leben und Werk erforscht und dargestellt. Erst 1970 gegründet, ist es heute ein Archiv, eine Bibliothek mit Lesesaal, ein Heinrich-Heine-Portal – ein digitales Informationssystem und schließlich ein Museum. Letzteres ist eine Dauerausstellung, die sich allein dem Dichter widmet. Wechselnde Sonderausstellungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, machen einen mehrfachen Besuch erst richtig lohnenswert. Wer auf der Welt über Heine diskutieren möchte, geht nicht zum Loreley-Felsen – dort spürt er „nur“ seinen Hang zur Melancholie – geht nicht nach Paris, um in die toten Augen der Büste über seinem Grab all Leid der Welt zu erfahren. Nein, er geht zum Heinrich-Heine-Institut. Aber wie sagte der Dichter schon: „In der Wissenschaft ist alles wichtig.“ |
| Tipps: | Heine-Freunde, die sich in Düsseldorf aufhalten, empfehle ich neben Institut und Geburtshaus das Heine-Monument von Bert Gerresheim auf dem Schwanenmarkt, ebenso die in der Altstadt befindliche St. Maximilian-Kirche mit dem ehemaligen Franziskaner Kloster, das einst Heines Schule gewesen ist. Erwähnenswert sind außerdem die im Hofgarten befindliche Statue von Aristide Maillol "Harmonie", die als Heine-Denkmal aufgestellt wurde sowie Simon van Geldern Haus in der Mertensgasse. Simon van Geldern war Heines Onkel. Verfasst von Andreas Kleindopf |
| Bildnachweis: | Düsseldorf ist ARTig |
|
Größere Kartenansicht |
|
Veranstaltung: Forum Junge Heine Forschung
Veranstaltung: Heine-Nacht




