Ronja Räubertochter
23.11.2009 11:00h
In einer Gewitternacht kommt sie zur Welt: Ronja, die Tochter von Lovis und Mattis, dem Räuberhauptmann. Unter den Mattisräubern wächst sie auf. Sie entdeckt den Mattiswald und die Mattisburg und lernt, sich nicht zu fürchten: Nicht vor Rumpelwichten, Graugnomen und Grausedruden, und erst recht nicht vor den feindlichen Borkaräubern.
Doch dann rettet Ronja Birk, Hauptmann Borkas Sohn, das Leben – und er ihres. Damit die Beiden Freunde bleiben können, müssen die verfeindeten Räuberbanden miteinander versöhnt werden.
„Ronja Räubertochter“ erzählt von den Abenteuern des Großwerdens und der Freundschaft, vom Leben in wilder Natur – und vom Mut, Grenzen einzureißen.
Astrid Lindgren, wohl die berühmteste Kinderbuchautorin der Welt, schuf in ihren Romanen viele unvergleichliche Figuren wie Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga oder Kalle Blomquist. Sie wurde für ihre Arbeit und ihr Engagement gleichermaßen vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Eine gemeinsame Produktion mit dem Jungen Schauspielhaus
Quelle und Bildnachweis: http://www.duesseldorfer-schauspielhaus.de
Rezension
Geschrieben von:
Maximilian Rürup
Schöner kann Astrid Lindgren nicht sein. Was das Düsseldorfer Schauspielhaus zusammen mit dem Jungen Schauspielhaus unter der Leitung von Frank Panhans auf die Bühne gebracht hat ist erstaunlich.
Ronja Räubertochter ist eins der späteren Kinderbücher Astrid Lindgrens. Es erschien 1981 und handelt von der jungen Ronja, die als Tochter des Räuberhauptmanns Mattis und seiner Frau Lovis in der Mattisburg zur Welt kommt. Sie wächst in der Burg und dem nah gelegenen Wald zusammen mit ihren Eltern und deren Räuberbande auf, bis sie eines Tages Birk Borkason, den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka und dessen Frau Undis, kennen lernt. Borka hat sich zusammen mit seinen Borkaräubern in einem durch einen Blitzschlag vom Hauptgebäude getrennten Teil der Mattisburg niedergelassen, was zum Konflikt der eh schon verfeindeten Räuberbanden führt. Ronja und Birk werden rasch beste Freunde und retten sich gegenseitig das leben. Damit sie auch weiterhin beste Freunde bleiben können, müssen sie den Konflikt der Eltern schlichten.
Schon allein das Bühnenbild lässt Kinderherzen höher schlagen. Ein Gerüst aus Baumstämmen bildet die Burg, massive Steine ragen wie aus dem nichts aus der Erde sowie ein Fluss aus Nebel laden zum Träumen ein. Frank Panhans hat wirklich an nichts gespart. Die Fahrbühne des Schauspielhauses ist im Dauereinsatz und der wunderschöne Mix aus Musik, Tanz und tollem Schauspiel ergänzen das Bild. Als ein opulentes Spektakel kann man das Theaterstück Ronja Räubertochter im Düsseldorfer Schauspielhaus auf jeden Fall bezeichnen, das nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene jeden Alters begeistert.
Kommentar
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