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Opernhaus Wuppertal

Adresse:
Kurt-Drees-Str. 4
42283 Wuppertal

Website:
http://www.wuppertaler-buehnen.de/
Anfahrt:
Entweder fährt man mit der Schwebebahn bis Adlerbrücke oder fährt mit dem Zug oder Bus bis zum Barmer Bahnhof. Das Opernhaus ist von beiden Stationen super zu erreichen.
Profil:
Die Luftangriffe des Zweiten Weltkrieges haben das einstig blühende Wuppertal – abgesehen von seinen Grundmauern – auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Auch wenn die Stadt noch über 4.500 Baudenkmaler besitzt und damit zu den Spitzenreitern in NRW gehört, so kann man den pompösen Bau der Jugendstil- und Neobarock-Mischung aus o.g. Gründen nur noch als Stadt- und Kulturgeschichte betrachten. Beim Wiederaufbau entschied man sich vor allem aus Kostengründen anstatt eines Neubaus die Ruinen zu verwenden. Auch wenn die 50er Jahre die "Formensprache des Jugendstils schwer zu verdauen" dachten, ist es und gerade deswegen ein bezeichnendes Beispiel dieser Zeit geworden und steht heute unter Denkmalschutz.

Ein Brandschutzgutachten schockte die Stadt und veranlasste zu einer umfangreichen Sanierung. Kosten: 23 Millionen Euro. Nach der Wiedereröffnung im Jahre 2009 beherbergt das Haus nun die Oper, das Schauspielhaus sowie das Tanztheater Pina Bausch der im selben Jahr verstorbenen und weltberühmten Pina Bausch.
Tipps / Kritik / Kommentare:
Nach dem tragischen Verlust von Pina Bausch hat Wuppertal und die Welt ein Gesicht verloren. Die Zukunft wird zeigen, wie das Tanztheater und die Besucher reagieren werden. Doch hat gerade der Umkreis des Opernhauses vieles zu bieten, dessen Niveau mindestens gehalten werden muss. Der Engelsgarten mit dem Engels-Haus sowie das Museum für Frühindustrialisierung, die fast unzerstörte Siegesstraße im Stil der Gründerzeit und der Barmer Bahnhof, der zum Kulturbahnhof umgebaut wird. Auch steht hier der Container der Wuppertaler Bühnen, in welchem viele junge Künstler regelmäßig ihre Auftritte pflegen können. Ebenso ist das Beer-Sheva-Ufer so gestaltet wurden, dass man den Fluss nun eher ins Stadtbild integriert als ihn zu verstecken. Und außerdem ist genau hier Elefant Tuffi von der Schwebebahn in die Wupper gesprungen. Was also will man mehr?


Autor:
Andreas Kleindopf


Bildnachweis:
Andreas Kleindopf






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