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Von der Heydt-Museum

Adresse:
Turmhof 8
42103 Wuppertal

Website:
http://www.von-der-heydt-museum.de/
Anfahrt:
hier

Mit der Schwebebahn zum Hauptbahnhof und dann zu Fuß durch die Innenstadt oder mit den Buslinien 603, 607, 613, 615, 620, 625, 628, 635, 643, 645, 647, CE62, CE64, CE65 und SB69 zur Busstation Wall/Museum.
Eintrittspreise:
Besuch des kompletten Hauses und der Kunsthalle Barmen: Erwachsene 9 EUR / ermäßigt 7 EUR. Besuch einer großen Wechselausstellung: Erwachsene 12 EUR / ermäßigt 10 EUR. Besuch der Kunsthalle Barmen: Erwachsene 3 EUR / ermäßigt 2 EUR. Sonderveranstaltungen bis zu 12 EUR. Kinder bis 14 Jahren und Schulklassen: 1 EUR. ART:Card-Besitzer können sich freuen, denn das Museum macht mit.
Profil:
Das klassizistische Gebäude von Johann Peter Cremer aus dem Jahre 1842 diente der Stadt Elberfeld – heute ein Stadtteil von Wuppertal – zunächst als repräsentatives Rathaus, bis die Gründerzeitwelle am Neumarkt für üppigen Ersatz sorgte. Sofort mietete der Elberfelder Museumsverein das leer stehende Gebäude für eine Dauerausstellung an. Dank der Stiftung der lokalen Bankier- und Kunstsammlerfamilie Von der Heydt konnte die Ausstellung stetig erweitert werden. Nun wurde das Museum nach ihren Stiftern benannt und besitzt die bedeutendste Kunstsammlung in Wuppertal bzw. eine der reichsten internationalen Sammlungen in Deutschland.

Ob Internationale Kunst des 16.-20. Jahrhunderts, Klassische Moderne oder Kunst der Gegenwart – auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern kann die gewaltige Sammlung von ca. 2.000 Gemälden und fast 500 Plastiken natürlich nicht gezeigt werden. In regelmäßigen Abständen werden daher wechselnde Ausstellungen angeboten, die sich auf die Bestände der Sammlung beziehen, so dass man durchaus auch einen Blick auf die im Keller gelagerten (und nicht weniger wertvollen) Kunstwerke erhalten kann. Besonders hervorzuheben sind die einzigartigen Sonderausstellungen, die Hunderttausende aus ganzer Welt in die Schwebebahnstadt locken.
Tipps / Kritik / Kommentare:
Ein wahrer Genuss für die Sinne nach dem Sinnen zum Nachsinnen ist das Museumscafé "Anna Blume", welches vom französischen Künstler Daniel Buren gestaltet wurde. Oder man setzt sich mit einem guten Rotwein ans Islandufer der Wupper und erfreut sich hier an der Schwebebahn oder – wie man sich gerade fühlt – man betrauert das ehemalige Thalia-Theater, das hier einmal gestanden hat. Zudem erinnern noch heute die Straßen „Turmhof“, „Alte Freiheit“ und „Burgstraße“ an die vergangene Geschichte der Elberfelder Burg. Wahrhaftig viel Geschichte für ein unscheinbares Straßensystem wie diesem.


Autor:
Andreas Kleindopf


Bildnachweis:
Andreas Kleindopf






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